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Warum viele Kinder und Jugendliche nicht zeigen, was sie können
Viele Kinder wissen die Antwort – aber sie melden sich nicht. Sie haben gute Ideen – aber bringen sie nicht auf den Punkt. Und bei Referaten oder mündlichen Prüfungen passiert oft genau das, was Eltern verzweifeln lässt: Das Kind kann es eigentlich. Aber es zeigt es nicht. Das Problem ist selten das Wissen In meiner Arbeit als Lerntherapeutin und Lerncoach erlebe ich immer wieder dasselbe Muster: Kinder verstehen Inhalte. Sie lernen. Sie üben. Und trotzdem bleiben die Ergebnisse hinter ihren Möglichkeiten zurück. Warum? Weil Wissen allein nicht ausreicht. Unsicherheit blockiert Leistung Sobald ein Kind vor anderen sprechen muss, passiert innerlich sehr viel:
Es ist Unsicherheit. Und diese Unsicherheit entscheidet oft darüber, ob eine SchülerIn erfolgreich ist – oder nicht. Schriftliche Leistungsabfrage verändert sich Wir beobachten gerade eine große Veränderung: Schriftliche Leistungen verlieren zunehmend an Bedeutung – nicht, weil sie unwichtig sind, sondern weil sie immer leichter „unterstützt“ werden können. Tools wie KI (z. B. ChatGPT) ermöglichen es, Texte schneller zu erstellen, zu verbessern oder zu strukturieren. Das bedeutet: Der Unterschied entsteht immer weniger im Schriftlichen und immer stärker im Mündlichen, denn dort zeigt sich, was ein Kind wirklich verstanden hat. Schule bewertet nicht nur Wissen Ein großer Teil schulischer Leistung hängt heute davon ab, wie gut ein Kind sich ausdrücken kann:
auch wenn sie nicht unbedingt mehr wissen. Was Kinder wirklich brauchen Kinder brauchen nicht nur Unterstützung beim Lernen. Sie brauchen Sicherheit im Auftreten. Sie müssen lernen:
Genau hier setzt unsere Arbeit in Nachos Akademie für junge RednerInnen an Als Lerntherapeutin sehe ich täglich, wie eng Lernen und Selbstvertrauen miteinander verbunden sind. Deshalb arbeite ich nicht nur an Inhalten, sondern auch daran, wie Kinder sich zeigen. In meinen Workshops lernen sie:
Es geht um mehr als Schule Wenn ein Kind beginnt, sich zu trauen, verändert sich mehr als nur die Note. Es meldet sich öfter. Es wird gehört. Es erlebt sich selbst als wirksam. Und genau das ist die Grundlage für langfristigen Erfolg – in der Schule und darüber hinaus. Fazit Viele Kinder könnten mehr zeigen, als sie es tatsächlich tun. Nicht, weil sie nicht können – sondern weil sie sich nicht trauen. Selbstbewusstes Auftreten ist keine angeborene Fähigkeit. Es ist etwas, das man lernen kann: In Nachos Akademie für junge RednerInnen! Weitere Informationen findet ihr hier: www.nachos-akademie.at
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March 2026
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